Die Rote Fabrik hat kürzlich einen ersten LoRaWAN Gateway von The Things Network installiert. Aber was ist das überhaupt? Gonzalo Casa hat das Dock18 beim Aufbau des Gateways unterstützt. Er ist aktiv beteiligt am Aufbau von The Things Network, des Community basierten, open source LoRaWAN Netzwerks in Zürich. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt.

Danach ist jetzt

Futurologen, Trendforscher, Visionäre, Science Fiction Autoren berichten uns heute schon von der Zukunft. Sie beschreiben die zukünftige komplette digitale Vernetzung, das Ergrauen der EuropäerInnen, den Klimakollaps etc. Der Verein «Danach» setzt sich ebenfalls mit der Zukunft auseinander und geht der Frage nach, wie wir gemeinsam einen zukunftsfähigen Lebensstil gestalten können. Ein Email-Gespräch. Dock18: Was heisst

Elektronische Musik Trilogie

In diesem Medienkulturgespräch berichten wir über die Erfahrungen mit dem Projekt «elektronische Musik Trilogie» sowie über kollaboratives zeitgenössisches Musikmachen mit den TeilnehmerInnen der Musikgruppen Cosmotecho, Ableton Users Group Zürich und Apocalympics (LiveCode Zürich). Das Gespräch führte Mario Purkathofer, der auch für das Gesamtkonzept verantwortlich ist. Wir wollten mehr über die Bedeutung des kollaborativen Musikmachens im

After so many years in Africa…

Michel Pauli ist seit Jahren mit digitalen Entwicklungsprojekten in Afrika beschäftigt. Er war schon immer international aktiv: Als Brigadist in Nicaragua hat er die sandinistische Revolution unterstützt, als human shield war er im Irak, in Zürich setzte er sich für kurdische Flüchtlinge ein. Sein Einsatz in Kamerun sieht er als Fortsetzung des Kampfs gegen Rassismus

Internet der Dinge

In Zukunft werden nicht mehr nur Menschen das Internet nutzen, sondern auch Alltagsgegenstände wie Glühbirnen, Armbanduhren oder Fahrräder. Beliebtes Beispiel ist der Kühlschrank, der über das Internet mit seinen Inhalten kommuniziert, seinen Besitzer informiert oder sogar selbst die Milch nachbestellt. Gemäss dem Netzwerkhardwarehersteller Cisco sollen bis 2020 fünfzig Milliarden Objekte über das Internet kommunizieren. Die

We leave facebook

Wir entdeckten diese Gruppe auf Facebook, zehn Jahre nach seiner Gründung. Am Ende der postdigitalen Ära spielen also Menschen mit dem Gedanken den grössten Kommunikationsservice der Erde zu verlassen und erscheinen dadurch vielen als unverbesserliche Technophoben. Aber was ist denn das Problem mit Facebook und wohin sollen wir sonst? Facebook verhalte sich wie eine Epidemie,

Demoszene

Communities oder Szenen entlang von Computertechnologien sind beliebt. Eine Szene bestehend aus Hobbyisten hat in den 70er und 80er Jahren mit den ersten Computern für Privatanwender experimentiert und wesentlich zu deren Weiterentwicklung beigetragen. In den 80ern und 90ern waren es die C64 Nutzer, Amiga-Fans, Atari ST oder Schneider CPC Leute; rund um die Jahrtausendwende dann

Comando ergo sum

Wenn wir Computer und Smartphones benutzen, wählen wir über Programme aus einem Setting von Kommandos, die zu bestimmten Situationen passen. Diese Befehle lassen wir uns nicht selbst einfallen, wir wählen sie aus vorgegebenen Menüs oder Befehlslisten, die bestimmten Moden folgen. Wir benutzen diese Kommandos wie Klamotten oder Accessoires, um uns virtuell auszudrücken und darzustellen. Mit

Stichwortgespräch

«Damals hatte meine Mutter noch Freude an mir», schrieb Roger Levy 1966 in einem Schulaufsatz. Heute macht er KulturTV, den Blog, auf dem er mal im Taxi, mal im Schaufenster Kuratorinnen, Aktivisten und andere Kunstschaffende portraitiert. Daniel Boos führte mit ihm ein, ja genau, Stichwortgespräch. Blogs bieten jedem die Möglichkeit, in einer Öffentlichkeit über etwas

Cryptoparty

Vor nur 25 Jahren war es in der DDR normal, dass der Staat Briefe seiner Bürger öffnete und kontrollierte, bevor sie den Empfängern zugestellt wurden. Wer unerwünschte Meinungen vertrat, wurde verfolgt. Im Fichenskandal wurde aufgedeckt, dass auch Schweizer Geheimdienste massenhaft Menschen überwachten und potentielle Arbeitgeber wurden vor der Einstellung «Subversiver» gemahnt. Damals wie heute lösen

Im Dienste des freien Wissens

Wikipedia, die freie Online-Enzyklopädie, ist den meisten vertraut. Weniger bekannt sind die Anstrengungen, die von den nationalen Fördervereinen zur Unterstützung der Wikipedia unternommen werden, um künftig noch mehr Wissen frei zugänglich zu machen. Um mehr über das Zusammen- spiel zwischen Wikipedia und den sogenannten «Glams» zu erfahren, haben wir uns mit Beat Estermann vom E-Government-Institut

Fussabdrücke der Information

Die Idee der Nachhaltigkeit für die digitale Gesellschaft ist die langfristig orientierte Herstellung und Weiterentwicklung von digitalen Wissensgütern, Geräten und Infrastrukturen. Es geht um den bewussten Umgang mit Ressourcen, und zwar so, dass deren Produktion und Nutzung die Bedürfnisse zukünftiger Generationen nicht beeinträchtigt. Das Smartphone hat es uns ermöglicht, überall und jederzeit kommunizieren zu können.

Offene Werke

In welchem Rahmen sollen mit öffentlichen Geldern finanzierte Werke letztlich auch der Öffentlichkeit zukommen? Während «Open Access» in der Wissenschaft bereits stärker verankert ist, befindet sich die Diskussion hierzu in der Kultur noch in den Anfängen. Ein Vorschlag, der bereits in Linz umgesetzt wurde, könnte auch in der Schweiz Anwendung finden. Die meisten Schweizer Filme

Global Game Jam

Weltweit treffen sich Gameentwickler einmal im Jahr zum dreitägigen Event «Global Game Jam». Das Dock18 Institut organisierte zum dritten Mal in der Roten Fabrik den Schweizer Ableger; wir haben die Gelegenheit genutzt, einigen SpielemacherInnen Fragen zu dieser jungen Medien- kulturform zu stellen. Wie hiess deine erste Konsole, was war dein erstes Spiel, das du hattest?

Daten auf Vorrat

Im Jahr 2012 wurden in der Schweiz die Handystandortdaten in 75 Fällen für eine Rasterfahndung verwendet. Dabei wird nicht abgefragt, wo sich eine bestimmte Person befunden hat, sondern umgekehrt, welche MobilfunkteilnehmerInnen zu einem spezifizierten Zeitpunkt über eine definierte Antenne (oder Gebiet) ihr Handy benutzt haben. Dadurch sind unter Umständen hunderte oder tausende Personen angehalten, ihre

Open Hardware

Während High-Tech Hersteller versuchen, ihre Hochglanz-Produkte hermetisch zu verschliessen und gegen jegliche «unautorisierte» Modifikation und Reparatur zu versperren, kommt eine immer prominenter werdende Bewegung auf, die genau das Gegenteil anstrebt: «If you can’t open it, you don’t own it» ist die Devise von Open Hardware. Diese verspricht nicht nur hip zu sein, sondern vielmehr Technologie

Kunstvermittlung im Zeitalter von Social Media

Noch nie war es einfacher als heute, Menschen mit Kunst zu erreichen. Das World Wide Web ist aber nicht nur ein blitzschnelles globales Vermittlungsnetzwerk, sondern auch ein Ort, der die Versprechungen der Kunst der letzten hundert Jahre wahr werden lässt. Hier können alle gleichzeitig Publikum und Kunstschaffende sein. Die Parallelen zwischen Theater, Oper, Konzert, Kino